5. Verlegeaktion von „Stolpersteinen“ in Koblenz. +Update v.3.09.2011+

Am Samstag, dem 27. August 2011, werden zum Auftakt des „Heimatbesuchs“ ehemaliger Koblenzer und Vallendarer jüdischer Bürger wieder „Stolpersteine“ des Kölner Künstlers Gunter Demnig verlegt. Es ist inzwischen seit dem 27. Januar 2007 die 5. Verlegeaktion. Diesmal sind die „Stolpersteine“ ausschließlich jüdischen Opfern aus Koblenz: Zwei Steine für Bela Forst und Rita Alexander in der Schlossstrasse 1 (dort war die Kinderklinik von Dr. Reich), ein Stein für den Ersten Staatsanwalt Dr. Georg Krämer in der Bismarckstraße 6b, ein Stein für Alfred Schlochauer in der Schenckendorfstraße 14, zwei Steine für Alfred Stern und seine Frau Ida Bertha, geb. Salomon, ein Stein für Kurt Rosenblatt in der Görgenstrasse 31, vier Steine für die Familie Ramler: Markus, Paula, geb. Kruk, Manfred und Hellmut in der Löhrstraße 28 sowie ein Stein für Ernst Albert Wolff in der Weißergasse 28.

Die Verlegung der „Stolpersteine“ beginnt um 10.00 Uhr in der Schlossstrasse 1 (gegenüber der Industrie- und Handelskammer sowie am Eingang des Buga-Geländes) in Anwesenheit von Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig. Eine Schülergruppe aus Vallendar mit Frau Rademacher wird die Verlegung mitgestalten. Initiatoren der Aktion sind die Christlich- Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit in Koblenz (federführend), der Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz sowie der Freundschaftskreis Koblenz – Petah Tikva. In den bisherigen vier Aktionen sind 66 „Stolpersteine“ verlegt, mit der neuerlichen Verlegung werden es dann 78 Steine sein.

 

 


Stolpersteine werden verlegt in:

  • Schlossstraße 1 (gegenüber der IHK) 2 Steine (in Ergänzung bisheriger Verlegungen) für Bela Forst und Rita Alexander.
  • Bismarckstraße 6 b (1 Stein) für Dr. Georg Krämer.
  • Schenkendorfstraße 14 (1 Stein) für Alfred Schlochauer.
  • Görgenstraße 6 (2 Steine) für Alfred Stern und Ida Bertha Stern geb. Salomon.
  • Görgenstraße 31 (1 Stein) für Kurt Rosenblatt.
  • Löhrstraße 28 (4 Steine) für Markus Ramler, Paula Ramler geb. Kruk, Manfed Ramler und Hellmut Ramler.
  • Weißergasse 28 (1 Stein) für Ernst Albert Wolff.

 

 

 

 


Bilder von der Stolpersteinverlegung:

 

 

 

 

 

 


 

Einen lesbaren Bericht der Rhein-Zeitung, Ausgabe Koblenz v. 29.08.2011 finden Sie HIER

 

Einen lesbaren Artikel der Wochenzeitung "Blick aktuell" Nr. 36/2011 finden Sie HIER

 

 

 



Neue Stolpersteine in Koblenz

 

 

Der Kölner Künstler Gunther Demnig hat in einer vierten Verlegeaktion am 25. Mai 2010 weitere 16 Stolpersteine in die Straßen von Koblenz eingefügt. Einen entsprechenden Presseartikel der Rhein-Zeitung können Sie HIER lesen

 

 

 

 

 

 


Weitere Putzaktion der Stolpersteine.

 
Die Putzaktion der Stolpersteine in Koblenz geht weiter und zieht Kreise. Nachdem Herr Heinz Rinck mit seiner Frau Regina Anfang Juli 2009 mit dem Putzen der inzwischen leicht unansehlich gewordenen Stolpersteine begonnen hatte, hat er jetzt weitere Mitstreiter für die Putzaktion gefunden. Von seinem Engagement haben sich Jugendliche unterschiedlichen Glaubens aus Koblenz anstecken lassen. Sie putzten jetzt gemeinsam: Junge Mitglieder der jüdischen Kultusgemeinde, der bosnisch-islamischen Gemeinde, der Ahmadiyya-Tahir-Moschee und der christlichen Sieben-Tage-Adventisten. Zur Erinnerung an die Opfer, denen die Stolpersteinen gelten, legten sie Rosen nieder, malten verschiedene Motive sowie Sinnsprüche und gedachten dieser verfolgten und ermordeten Koblenzer.
Am 25. November 2009 setzten sie die Putzaktion fort. Einen Presseartikel der Rhein-Zeitung vom 20. November 2009 können Sie HIER lesen .(Fotos: Heinz Rinck)
 
 
 
 
 

Seite 4 von 5

Zum Seitenanfang