Gedenkgang zur Erinnerung an den Novemberpogrom 1938:
„Frauchen, warum weinen Sie?“ - „Bitte kommen Sie herein und weinen Sie auch!“
Guten Tag, alle zusammen.
Ich begrüße Sie herzlich zum Gedenkgang zur Erinnerung an den Novemberpogrom 1938 (die sog. Reichspogromnacht) und an deren Opfer in Koblenz.

Ihr Begleiter durch Koblenz: Joachim Hennig
(2022, Foto: Marc Thielen).
Früher, bis 2013, war ich Richter. Seit 27 Jahren bin ich in der Gedenkarbeit in Koblenz und dann auch im ganzen Land Rheinland-Pfalz aktiv. Solange gibt es auch schon den Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz e.V., dessen stellvertretender Vorsitzender ich seit vielen Jahren bin.
Ich möchte Sie auf einen besonderen Rundgang durch die Stadt mitnehmen und dabei an das Geschehen hier vor 87 Jahren in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 erinnern. Dabei gehen wir von der ehemaligen Synagoge „Bürresheimer Hof“ auf dem Florinsmarkt zu 10 weiteren Stationen. Der Gang endet am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Reichensperger Platz.
Die Strecke sehen Sie hier als rote Linie auf dem Stadtplan.

Lassen Sie sich nun auf den Gedenkgang zum Novemberpogrom am 9./10. November 1938 in Koblenz mitnehmen. Wir beginnen an der ehemaligen Synagoge „Bürresheimer Hof“ auf dem Florinsmarkt in der Altstadt.
